Nützlich vor einer Veröffentlichung
Ein fokussierter Einzelseiten-Audit statt einer rätselhaften SEO-Note
Dieses Tool richtet sich an Entwickler, Website-Betreiber, Redakteure und kleine Teams, die eine öffentliche Seite strukturiert vorprüfen möchten. Es verbindet Daten aus Google PageSpeed Insights mit einer separaten Analyse des HTML-Quelltexts. Das Ergebnis ist eine geordnete Liste sichtbarer technischer Probleme, kein Rankingversprechen und kein Ersatz für professionelle Accessibility-Tests.
Der Bericht trennt Performance, SEO, Barrierefreiheit und HTML-Qualität, weil eine Seite in einem Bereich stark und in einem anderen schwach sein kann. Sichtbar bleiben die zugrunde liegenden Hinweise: Länge von Title und Description, Anzahl von Überschriften, Bildern und Links, JSON-LD-Blöcke, Lighthouse-Metriken, betroffene Elemente und Startcode für häufige Korrekturen.
Nutzen Sie den Audit vor dem Veröffentlichen, nach einer Template-Änderung, bei falschen Social Previews oder unklaren Suchdarstellungen. Wiederholen Sie ihn nach Korrekturen und speichern Sie den Export zusammen mit den Release-Notizen, damit Verbesserungen überprüfbar bleiben.
Passenden Eingabemodus wählen
URL und eingefügter Quelltext beantworten unterschiedliche Fragen. Fehlende Datenquellen werden klar genannt und nicht durch erfundene Werte ersetzt.
URL-Audit
Fordert Lighthouse-Daten an und versucht, HTML zu lesen. Zuerst direkt im Browser, bei CORS über einen geschützten und limitierten Xephory-Proxy.
Eingefügtes oder hochgeladenes HTML
Analysiert den Quelltext lokal in diesem Browser. Das hilft bei Login-Walls und Bot-Prüfungen, misst jedoch keine Netzwerk-Performance.
URL plus Quelltext
Nutzt die URL für Lighthouse und den gelieferten Code für Quelltextprüfungen. Sinnvoll bei blockiertem Abruf oder einer bestimmten gespeicherten Antwort.
So werden die angezeigten Bewertungen berechnet
Lighthouse-Kategoriewerte stammen aus Google PageSpeed Insights, wenn der Dienst ein Ergebnis liefert. Die HTML-Prüfungen sind Xephory-Heuristiken: Sie beginnen bei 100 und ziehen dokumentierte Punkte für fehlende oder auffällige Quelltextsignale ab. Sie dienen zur Arbeitsplanung und bilden kein Google-Rankingsystem nach.
Wenn beide Quellen vorliegen, besteht Performance zu 65% aus Lighthouse und zu 35% aus Quelltextsignalen. SEO, Barrierefreiheit und HTML-Qualität bestehen jeweils zu 45% aus Lighthouse und zu 55% aus Quelltextsignalen. Der Gesamtwert ist das arithmetische Mittel der verfügbaren Kategorien. Bei nur einer Quelle zeigt der Bericht ausschließlich das Unterstützte und markiert Einschränkungen.
Warnungen zur Länge von Title oder Description sind redaktionelle Hinweise, keine Google-Vorgaben. Suchmaschinen können Snippets umschreiben. Auch eine hohe automatische Accessibility-Bewertung beweist keine Konformität; Tastatur, Fokus, Kontrast, Zoom, Screenreader und die Bedeutung von Alternativtexten brauchen menschliche Prüfung.
- Rote Befunde können wichtige Signale oder Interaktionen blockieren und erhalten höchste Priorität.
- Gelbe Befunde sind Prüfhinweise; der Kontext kann sie akzeptabel machen.
- Grüne Befunde bestätigen nur beobachtbare Einzelprüfungen.
- Hinweise erklären fehlende PageSpeed- oder HTML-Daten und werden nicht verdeckt als Fehler gewertet.
Gesamt = Mittel(verfügbare Kategorien); Performance = 0,65 × Lighthouse + 0,35 × HTML; andere kombinierte Kategorien = 0,45 × Lighthouse + 0,55 × HTMLDiese kombinierten Werte sind Xephory-Planungshinweise. Google veröffentlicht oder verwendet diese Formel nicht.
Reproduzierbares Beispiel
Erwartetes Ergebnis des eingebauten Demos
Das Demo fügt ein kleines HTML-Dokument ein und lässt die URL leer. Dadurch hängt das Ergebnis nicht vom Netzwerk ab. Der Code besitzt kurze Metadaten, kein Canonical, Viewport, lang, JSON-LD oder Open Graph, ein blockierendes Skript, einen Überschriftensprung, ein Bild ohne alt, unbenannte Bedienelemente und ein Feld ohne Label.
Mit der veröffentlichten Abzugstabelle ergibt sich ein HTML-only-Gesamtwert von 80. Das feste Beispiel ist Lernhilfe und Regressionstest. Ändert sich der Algorithmus bewusst, müssen Beispiel, Tests und Methodik gemeinsam aktualisiert werden.
| Bereich | Erwarteter Wert | Wichtigste Abzüge |
|---|---|---|
| Performance-Signale | 96 / 100 | Ein potenziell render-blockierendes Skript. |
| SEO | 62 / 100 | Kurze Metadaten sowie fehlendes Canonical, Viewport, Sprache, JSON-LD und Open Graph. |
| Barrierefreiheit | 72 / 100 | Fehlende Sprache, Alt-Texte und zugängliche Namen sowie ein Überschriftensprung. |
| HTML-Qualität | 88 / 100 | Fehlendes Viewport, Überschriftensprung und Skriptmuster. |
| Gesamt | 80 / 100 | Arithmetisches Mittel der vier verfügbaren HTML-Kategorien. |
Praktischer Audit-Ablauf
Behandeln Sie den Bericht als Warteschlange für Untersuchungen. Jede gelbe Meldung blind zu ändern kann schaden, während ein übersehenes noindex oder Label eine sonst gute Seite unbrauchbar machen kann.
- Prüfen Sie die exakte Canonical-URL und beginnen Sie mit Mobil, sofern die Zielgruppe nicht klar Desktop-only ist.
- Kontrollieren Sie, ob Lighthouse und HTML verfügbar waren. Lösen Sie Abrufhinweise oder liefern Sie Quelltext, bevor Sie Werte vergleichen.
- Prüfen Sie rote Befunde zuerst, öffnen Sie betroffene Elemente im technischen Modus und bestätigen Sie das Problem auf der echten Seite.
- Ändern Sie eine Gruppe, wiederholen Sie den Audit und testen Sie mit Tastatur, Developer Tools und offiziellem Validator.
- Führen Sie Lighthouse mehrfach unter vergleichbaren Bedingungen aus und notieren Sie Median oder Spannweite.
- Exportieren Sie JSON für Details, CSV für Aufgaben, Markdown für Tickets oder PDF für Release-Unterlagen.
Befunde sinnvoll priorisieren
Der Aktionsplan sortiert fehlgeschlagene Quelltextprüfungen nach Schwere und zeigt zunächst höchstens acht Aufgaben. Indexierung und Interaktion kommen vor optionalen Metadaten.
- Beabsichtigte Direktiven bestätigen: noindex, Canonical und Sprache.
- Grundstruktur wiederherstellen: Title, H1, Viewport und Labels.
- Zugängliche Namen, doppelte IDs und Überschriftenfolge korrigieren und manuell testen.
- Gemessene Lighthouse-Engpässe lösen statt nur den Quelltext-Proxywert zu optimieren.
- Social Metadata und gültige strukturierte Daten nur ergänzen, wenn sie zum sichtbaren Inhalt passen.
- Nach dem Deployment Ziel-URL, Redirects, Header und mobile Darstellung erneut prüfen.
Was geprüft wird und wie es zu verstehen ist
Die Tabelle beschreibt den beobachtbaren Umfang. Das Tool crawlt keine Domain, bewertet keine Backlinks und zertifiziert keine Konformität.
| Bereich | Automatische Prüfungen | Bedeutung |
|---|---|---|
| Lighthouse-Performance | Performance-Kategorie sowie FCP, LCP, Speed Index, TBT, CLS und TTI, wenn geliefert. | Labormessung für URL, Strategie und diesen Lauf; Ergebnisse können schwanken. |
| On-Page-SEO | Title, Description, H1, Canonical, noindex, Viewport, Sprache, JSON-LD und Open Graph. | Quelltextsignale für Auffindbarkeit und Darstellung, keine Rangprognose. |
| Barrierefreiheits-Hinweise | Sprache, Alt-Attribute, Link- und Button-Namen, Labels, Überschriftensprünge und doppelte IDs. | Teilautomatischer Check ohne Bewertung von Bedeutung, Kontrast, Fokus oder vollständiger WCAG-Konformität. |
| HTML-Qualität | Quelltextgröße, doppelte IDs, fehlerhaftes JSON-LD, Viewport und Script-Loading-Muster. | Wartungs- und Auslieferungshinweise, die Kontext benötigen. |
| Teilen | Open Graph, Bildkandidaten und lokale Näherungen von Such- und Social-Karten. | Nur Vorschauhilfe; Plattformen können zuschneiden, cachen oder umschreiben. |
| Technologiehinweise | Einfache Quelltextmuster verbreiteter Frameworks und Plattformen. | Hinweis, keine zuverlässige Erkennung und kein Sicherheitsscan. |
Wichtige Grenzen vor Änderungen
Das Tool prüft eine Antwort, nicht die gesamte Domain. Es findet keine verwaisten Seiten, untersucht keine XML-Sitemaps, interne Linktiefe, Backlinks oder Rankings und meldet sich nicht in private Bereiche ein. Der Serverabruf sieht das zurückgegebene HTML, aber möglicherweise keinen später per JavaScript erzeugten DOM.
Zielseiten können Browser- und Serverabruf blockieren. PageSpeed kann wegen Kontingent-, Netzwerk- oder Dienstbedingungen ausfallen. Fehlt eine Quelle, vergleichen Sie die Rohdaten statt den Gesamtwert mit einem vollständigen Bericht.
- Hochgeladene HTML-Dateien sind im Browser auf 2 MB begrenzt. Eine PageSpeed-Anfrage wird nach 45 Sekunden beendet, damit die Oberfläche wieder reagiert, statt unbegrenzt zu warten.
- Lighthouse-Werte schwanken; nutzen Sie wiederholte vergleichbare Tests und reale Nutzerdaten.
- Automatische Accessibility-Prüfungen decken nur einen Teil der WCAG ab und ersetzen keine manuellen Tests.
- Title- und Description-Bereiche sind Heuristiken, keine zwingenden Suchmaschinenlimits.
- Technologieerkennung kann durch sichtbare Strings falsch oder unvollständig sein.
- Generierte Metadaten sind Ausgangspunkte und müssen bearbeitet und validiert werden.
- Dies ist kein Schwachstellenscan und kann keine Sicherheit der Website beweisen.
Wohin eingegebene Daten tatsächlich gehen
Eingefügtes und hochgeladenes HTML wird lokal im Browser geparst und vom Quelltext-Workflow nicht an Xephory gesendet. Bei einer URL versucht der Browser zuerst, die öffentliche Seite direkt zu lesen. Verhindert CORS dies, können URL und Varianten an den geschützten Xephory-Fetch-Endpunkt gesendet werden. Er ruft bis zu 1,5 MB öffentliches HTML ab und speichert den Seiteninhalt nicht absichtlich.
Ein URL-Audit sendet die öffentliche URL und die Mobil-/Desktop-Strategie auch an Google PageSpeed Insights. Google verarbeitet diese Anfrage nach eigenen Regeln. Übliche Hosting- und Sicherheitslogs können IP-Adresse, Zeitpunkt, Endpunkt und Missbrauchsschutz-Ereignisse enthalten.
Der letzte Bericht, bis zu zwölf Verlaufseinträge und der Berichtsmodus bleiben im localStorage dieses Browsers. Sie werden nicht mit einem Xephory-Konto synchronisiert. Das Löschen der Tool-Daten oder des Browser-Speichers entfernt die lokalen Kopien.
- Fügen Sie keinen vertraulichen Quelltext, private Tokens, Kundendaten oder Geheimnisse ein.
- Der HTML-Proxy akzeptiert nur öffentliche HTTP-/HTTPS-Ziele auf Standardports und blockiert private oder reservierte Netze.
- Analytics und Google AdSense Auto Ads verwenden das gemeinsame Xephory-Consent-System; der Audit-Code erzeugt keine manuellen Anzeigenfelder und keinen zweiten Banner.
- Über Datenschutzeinstellungen im Footer lassen sich verfügbare Google-Auswahlen erneut öffnen.
Methodische Quellen
Verhalten und Hinweise wurden am 23. Juli 2026 mit dem Tool-Quelltext und diesen Primärquellen abgeglichen.
- Google PageSpeed Insights APIOffizielles Anfrageformat und zurückgegebene Lighthouse-Analyse.
- Chrome Lighthouse overviewOffizieller Umfang der Performance-, Accessibility-, Best-Practices- und SEO-Audits.
- Lighthouse variabilityOffizielle Erklärung für schwankende Messungen und Bewertungen.
- Google title-link guidanceOffizielle Hinweise zur kontextabhängigen Titeldarstellung statt starrer Zeichenregeln.
- W3C WCAG 2.2 Quick ReferenceAnforderungen und Techniken für die manuelle Accessibility-Nachprüfung.
Häufig gestellte Fragen
Ist dies ein vollständiger SEO-Audit?
Nein. Es ist eine fokussierte technische Einzelseitenprüfung. Ein vollständiger Audit benötigt Crawling, Indexdaten, interne Links, Inhalte, Search Console, Backlinks und Geschäftskontext.
Sagt der Gesamtwert Google-Rankings voraus?
Nein. Er ist ein transparentes Xephory-Planungsmittel. Google veröffentlicht oder nutzt diese Formel nicht; Rankings hängen von vielen weiteren Signalen ab.
Warum unterscheiden sich Lighthouse-Läufe?
Laborbedingungen, Serverantwort, Netzlast, Drittcode und Testinfrastruktur ändern sich. Führen Sie mehrere vergleichbare Tests aus und betrachten Sie Spannweite oder Median.
Warum braucht eine URL manchmal eingefügtes HTML?
CORS, Login-Walls, JavaScript-Prüfungen und Bot-Schutz können den Abruf blockieren. Gespeicherter Quelltext erlaubt die lokale Analyse, liefert aber keine Netzwerk-Performance.
Wird eingefügtes HTML hochgeladen?
Nein. Eingefügtes oder geladenes HTML wird lokal analysiert. Eine URL kann wie im Datenschutzabschnitt beschrieben an den Xephory-Proxy und Google PageSpeed Insights gesendet werden.
Beweist ein hoher Accessibility-Wert WCAG-Konformität?
Nein. Automatische Tests finden nur manche Probleme. Manuelle Tastatur-, Fokus-, Zoom-, Kontrast-, Screenreader- und Inhaltsprüfungen bleiben nötig.
Welches Exportformat ist geeignet?
JSON für einen maschinenlesbaren Snapshot, CSV für Aufgaben, Markdown für Tickets oder Dokumentation und Druck/PDF für Prüfunterlagen.
Was wird zwischen Besuchen gespeichert?
Dieser Browser speichert den letzten Bericht, bis zu zwölf Verlaufseinträge und den Berichtsmodus. Der Verlauf wird nicht in ein Xephory-Konto hochgeladen.
